|
|
| |
|
Im Jahr 2001 entdeckten unsere Dosis, beim
streicheln unserer Spiggy einen sehr
merkwürdigen Knubbel am oberen Brustbein.
Bei einem Arztbesuch, erfuhren unsere Dosis
das es sich hier um einen Tumor handelt.
Unsere Dosis entschieden sich für eine
schnelle Operation. Die Operation verlief
sehr erfolgreich und der Tumor konnte
entfernt werden. Nach Angaben der Tierärztin
handelt es sich um einen Tumor, der
eventuell wieder auftreten kann. Und um
sicher zu gehen, riet die Tierärztin zu
einer genaueren Untersuchung des Tumors und
des Blutbildes. Dann ging es nach Hause,
damit sich Spiggy von Ihrer Operation wieder
erholen kann. Die erste Nacht verlief sehr
dramatisch, da unsere Spiggy die Narkose
nicht so gut vertragen hat. Spiggy musste
sich die ganze Nacht nur übergeben und es
ging Ihr sehr schlecht. Nach einigen Tagen
ging es unserer Spiggy, wieder viel besser.
Unsere Dosis waren sehr glücklich, bis sie
die nächste nieder schmetternde Nachricht
erhielten. Sie erfuhren das Spiggy
Mammatumore hat und das die Blutwerte auch
nicht gut ausgefallen sind. Die Tierärztin
war sich sicher, dass wieder Tumore kommen
werden. Und das dann die gesamte
Zitzenleiste entfernt werden müsste. Nach
der Meinung unserer Tierärztin wäre eine
zweite OP, in Spiggys Alter nicht so ratsam.
Bei dem Gespräch mit der Tierärztin, erfuhr
sie auch das unsere Spiggy trotz Kastration
an jahrelanger Dauerrolligkeit litt. Spiggy
bekam von anderen Tierärztin die Pille
verschrieben, damit Ihre Rolligkeit
unterdrückt wird. Die Tierärztin erklärte,
dass die Einnahme von Hormontabletten in den
meisten Fällen, bei Katzen zu Mammatumoren
führen kann. Nun wussten unsere Dosis über
den Gesundheitszustand unserer Spiggy
bescheid. Sie konnten nur hoffen, das sich
kein weiterer Tumor bilden tut. Sie
beobachteten Spiggy und tasteten stets Ihren
Bauch ab. |
| |
|
 |
|
|
|
Im Januar 2003 knapp zwei Jahre nach dem
großem Schock, unsere Dosis entdeckten
wieder einen Tumor. Sie machten sich ganz
viele Gedanken, über eine weitere OP. Dann
entschieden sie sich für eine zweite
Meinung. Sie fuhren in eine Tierklinik. Dort
wurde Spiggy genauestens untersucht, Ihr
Blut wurde getestet und Ihre Lunge wurde auf
eventuelle Metastasen geröntgt. Die Befunde
bekamen unsere Dosis nach einer Stunde
ausgewertet. Die Tierärzte meinten das
nichts gegen eine OP spräche, natürlich
müssen das aber letztendlich die Dosis
selber entscheiden. So wurde Spiggy am
Montag den 10.02.03 um 17.15 operiert. Die
zuständige Tierärztin, wurde auch auf die
jahrelange Dauerrolligkeit hingewiesen. Von
Ihr kam der Vorschlag, während der Operation
in Spiggys Bauch nach zu schauen. Spiggy,
bekam dieses mal eine schonende Narkose. Die
Operatorin ging von 17.15 Uhr - 19.15 Uhr.
In dieser Zeit waren unsere Dosis
regelrechten Angstzuständen ausgesetzt. Jede
Minute wurde auf die Uhr geschaut und
natürlich verging die Zeit überhaupt nicht.
Sie saßen ungeduldig im Warteraum, bis
endlich ein lautes Mauzen zu hören war.
Unsere Dosis waren so erleichtert das Spiggy
aus der Narkose aufgewacht ist. Dann wurden
die Dosis in das Zimmer gerufen, Spiggy war
noch nicht zu sehen. Erst einmal wollten die
Tierärzte, mit unseren Dosis über die
Operation reden. Als aller erstes sagten sie
das Spiggy alles gut überstanden hat und der
Tumor samt Zitzenleiste entfernt wurde. Dann
sprachen sie über den Eingriff an Spiggy`s
Bäuchlein. Die Tierärzte hatten damals nur
einen Eierstock entfernt, bei einer
Kastration müssen beide Eierstöcke entfernt
werden. An dem vergessenen Eierstock befand
sich auch noch eine Zyste, die für eine
Katze viel zu groß gewesen ist. Unsere Dosis
durften sich den entfernten Eierstock mit
Zyste anschauen. Und sie sahen was der
damalige Tierarzt angerichtet hatte. Der
Tumor den sie entfernt haben. sollte auch
wieder in ein Labor untersucht werden. Dann
war es endlich soweit Dosinchen war die
Erste die Spiggy sehen durfte, das war ein
große Wiedersehensfreude zwischen den
Beiden. Nun ging es aber ab nach Hause, denn
ich habe ja schon so lange auf meine Spiggy
gewartet und sie schon sehr vermisst. Im
Auto hat dann Spiggy immer wieder laut
gemaunzt, na ja so lange war sie ja auch
noch nie von mir getrennt. ( fast 5 Stunden)
Dann kamen die Dreie und ich sah meine
Spiggy nach langem warten endlich wieder.
Komisch sie sah doch aus wie immer, wo ist
denn dieser Verband fragte ich mich? Ah dann
endlich entdeckte ich doch von weiten, etwas
an Ihrem Bäuchlein, dass aussah wie eine
Stückchen Mullbinde. Die wie ich von unseren
Dosis erfahren habe an der langen Wunde
(Naht) drüber genäht wurde. Was mich sehr
wunderte ist das Spiggy überhaupt nicht
durch die Wohnung torkelte, sie sieht zwar
etwas Schlapp aus und lägt sich viel hin um
sich auszuruhen. Aber sie fiel nicht mehr um
und übergab sich auch nicht so wie bei der
letzten OP. Super gut hat sie diesmal die
Narkose vertragen, auch die Schmerzmittel
sind sehr wirksam. Denn Spiggy sprang sogar
schon übermütig auf unsere Kratzbäume, nun
gut mit einigen Verschnaufpausen. |
|
|
|
 |
|
|
Der negative Befund
von unserer Spiggy.
Diagnose: Papillär-zystisches Adenokarzinom
der Mamma zur Diagnose und Beurteilung:
Zusätzlich liegen nekrotische Herde vor.
Mammatumore der Katze treten solitär auf.
Besonders befallen sind die kranialen
Drüsenkomplexe. In der Mamma der Katzen
kommen fast nur epitheliale Neoplasien vor.
CA. 95 % aller felinen Mammatumore sind
bösartig. Hierbei handelt es sich fast
ausnahmslos um Adenokarziome. Endokrine
Störungen begünstigen die Entwicklung der
Mammatumore.
Beziehung zum gesunden Gewebe: Die operative
Entfernung erfolgte vollständig im gesunden
Gewebe. Es besteht weder eine bindegewebige
Abkapselung der Neoplasie, noch eine gute
Abgrenzung zum umliegenden Gewebe. Innerhalb
der Schnittpräparate liegen,
Lymphgefäßeinbrüche durch neoplastische
Zellen vor. Das heißt Mammatumore der Katze
zeigen in 80-90% der Fälle ein malignes
Verhalten. Neben den histologischen
Malignitätskriterien und unvollständiger
Entfernung werden bei Katzen hohes Alter und
eine große Ausdehnung als ungünstig
bewertet. Ein Sonderfall ist die
progesteronassoziierte Fibroadenomatose
besonders bei jungen Katzen. Die Kastration
ist in der Regel heilend.
Tumore
Abnorme Gewebemasse, vermehrt sich stark,
Form
knotenförmig
Maligne
Tumore wachsen in das umliegende Gewebe, der
Blut und Lymphgefäße
Metastasen
maligne Tumore bilden in den Blut und
Lymphgefäßen, Tochtergeschwülste (Metastasen)
Neoplasien |
|
|
|
 |
|
|
|
Es sind jetzt einige Tage nach Spiggys
Operation vergangen. Und irgendwie gefällt
mir Spiggy überhaupt nicht. Sie schläft nur
noch, frisst wenig und verhält sich so als
wenn sie große Schmerzen hätte. Die Dosis
und ich kümmern uns natürlich sehr um sie,
damit sie schnell wieder gesund wird. Wir
bekommen Spiggy zwar kaum zu sehen, sie
verkriecht sich nämlich unterm oder im Bett.
Aber trotzdem versuchen wir Ihr sehr viel
Liebe und Streicheleinheiten zu geben. Jetzt
werden wohl die Schmerzmittel nach lassen
und sie bekommt Wundschmerzen. Darum verhält
sie sich bestimmt so eigenartig. |
|
|
|
 |
|
|
|
Am Freitag den 14.Februar der Tag wo die
Fäden gezogen werden sollen. Als die Dosis
schon wieder diese olle Wegschlepptasche in
den Flur gestellt haben, dachte ich oh nicht
schon wieder! Spiggy war doch erst so lange
weg. Aber es half nichts. Sie haben Spiggy
in die Tasche gepackt und sind mit Ihr los
gefahren. Aber diesmal waren sie nicht sehr
lange weg. Ich habe mich sehr gefreut als
sie wieder nach Hause kamen. Als sie die
Tasche aufmachten, habe ich meinen Augen
nicht getraut. Ist das Spiggy, was hat sie
denn da für ein komisches Kleidchen an? Die
Dosis sagen das ist weil die Spiggy so
sauber ist und sich ständig an ihrer Narbe
putzen würde. Dann kam Spiggy aus der Tasche
raus, sie konnte kaum laufen. Sie
stand bestimmt 2 Minuten auf einer Stelle,
bis sie sich endlich bewegte. Dann aber ist
sie ins Schlafzimmer getapst und erst einmal
nicht mehr raus gekommen. Ich glaube das
Kleid ist sehr unbequem. Dann bemerkte ich
wie Dosinchen weinte und ich hörte wie sich
meine Dosis, über Spiggys Gesundheitszustand
unterhielten. Es ging um den Tumor den sie
in einem Labor untersucht haben lassen.
Ihnen wurde gesagt der Tumor sei bösartig.
Und das Spiggy viel Glück braucht, damit
nicht wieder so ein Tumor wachsen tut. Die
Tierärztin sagte das man hoffen kann, weil
die ganze Brustleiste entfernt wurde. Aber
wenn sich vom Tumor etwas abgekapselt hat
und im Körper metastasiert, könnte es sein
das es schlimmer wird. Das ist schon ein
ganz harter Befund. Jetzt können wir nur die
Pfötchen drücken und hoffen das Spiggy das
kleine bisschen Glück hat was man braucht
damit nichts mehr wächst. Ich wünsche mir
von ganzem Herzen das sie bald wieder gesund
ist, damit wir wieder beide rumtoben können
Ich vermisse das sehr das sie nicht mehr vor
mir in der Wanne ist oder schneller ist als
ich wenn die Dosis mit Käserollis werfen.
Aber sie frisst und trinkt und das ist ein
gutes Zeichen. |
|
|
|
 |
|
|
|
Es sind nun schon mehr als zwei Monate
vergangen, als meine Spiggy Ihre große OP
hatte. Heute möchte ich Euch maunzen das es
meiner lieben Spiggy wieder viel besser
geht. Natürlich hat es eine sehr lange Zeit
gebraucht, bis alles wirklich wieder gut
verheilt ist. Aber Spiggy hat sich in den
letzten Wochen so richtig gesund geschlafen.
Natürlich haben wir am Anfang schon einige
Ängste gehabt, weil die Spiggy nur
geschlafen hatte und sich nicht zum rumtoben
mit mir überreden lassen tat. Darum haben
wir uns immer viele Gedanken gemacht und so
manche Kullertränen vergossen. Aber jetzt
sind wir so froh das sie die Operation so
gut überstanden hat und sogar am 12.03 Ihren
11. Burtzelday mit allen Ihren lieben
Freunden feiern konnte. Heute spiele ich
wieder mit meiner Spiggy fange und wir jagen
uns durch die Wohnung. Manchmal treibe ich
es aber einwenig zu weit und unsere Dosis
müssen mit mir dolle schimpfen. Denn auch
wenn meine liebe Spiggy wieder gesund ist,
darf ich sie nicht immer so dolle ärgern.
Unsere Dosis sagen immer Spiggy ist unsere
alte Katzendame und ich müsse auf sie
Rücksicht nehmen. |
|
|
|
 |
|
|
|
Es ist jetzt der Monat Juli und ich habe
sehr schlechte Nachrichten. Spiggy hat Ihre
OP zwar sehr gut überstanden, aber leider
geht es Ihr, jetzt wieder nicht so gut. Es
haben sich drei weitere Tumore gebildet und
ein eventueller OP -Termin am Dienstag den
29. Juli steht an. Seit einiger Zeit geht es
unserer Spiggy noch viel schlechter. Sie
muss sehr große Schmerzen haben. Die Tumore
müssen Ihr wirklich sehr weh tun. Einmal ist
Spiggy zu unserem Dosinchen, auf dem Schoß
gesprungen und danach maunzte Spiggy ganz
fürchterlich auf, seitdem liegt sie nur noch
und schläft, Ihr eines Äugelein weint Blut,
sie atmet sehr schwer und schnell. Ich habe
auch gesehen das sie nichts mehr frisst,
außer Ihre geliebten Käserollis. Sie ist
aber immer in der Nähe von uns. Unsere Dosis
ahnen schon etwas. Als sie mit Spiggy,
in der Tierklinik sind und die Tierärzte
Spiggy untersuchten. Meinten die Tierärzte
das sie Spiggy in diesem Zustand, nicht mehr
operieren können. Denn es haben sich in der
Lunge Metastasen gebildet. Schweren Herzens
mussten sich unsere Dosi entscheiden, unsere
geliebte Spiggy von Ihren Schmerzen zu
befreien. Spiggy schlief am 29. Juli 2003
ganz sanft in den Armen unserer Dosine ein.
Spiggy sah in Ihrem Tod ganz entspannt und
wunderschön aus. Nur Ihre traurigen Augen
werden unsere Dosis nie vergessen. Unsere
Dosis haben für sie, einen wunderbaren
Ruheplatz ausgesucht. Der Berliner
Tierfriedhof ist für Spiggy ein sonniger
Kuschelplatz geworden, die Dosis fahren sie
oft besuchen und kümmern sich um ihr
Erdengrab.
Wir werden unsere geliebte Spiggy niemals
vergessen, sie wird für immer einen Platz in
unserem Herzen haben.
Traurige Pfotengrüße von eurem Jumpy |
|
|
|
 |
| |
|